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Eu vou pra maracangaia eu vou!
Boa Noticia. Pra quem ainda não sabe, Os Satyros estão de malas prontas pra Alemanha. Sábado viajo pra Europa para nossa tournê internacional de "A Vida Na Praça Roosevelt"! Então pode ser que fique menos acíduo aqui no blog por uns dias, mas não me abandonem. Tentarei escreve sempre que der enquanto estiver viajando, e prometo contar todas minhas aventuras sexuais aqui. hehehe!
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Dea Loher A Vida na Praça Roosevelt (Das Leben auf der Praça Roosevelt)
Gastspiel des Theaters Espaço Os Satyros, São Paulo, Brasilien
Regie: Rodolfo García Vázquez
Mit: Alberto Guzik, Ângela Barros, Ivam Cabral, Soraya Aguillera, Fabiano Machado, Nora Toledo, Soraya Saide, Laerte Késsimos, Cléo de Páris, Tatiana Pacor, Daniel Tavares, João Baldasseirine, Phedra d. Córdoba
Produktion: Edmir José Cabral Licht: Emerson Fernandes, Carlos Ebert Ton: Igor de Oliveira Übersetzung: Theo Solnik
Das Goethe-Institut São Paulo lud die deutsche Dramatikerin Dea Loher ein, ein Stück in und womöglich auch über die Mega-Metropole São Paulo zu schreiben, das am Hamburger Thalia Theater uraufgeführt und danach als Gastspiel nach Brasilien eingeladen werden sollte. "Das Leben auf der Praça Roosevelt" reiste in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg von Hamburg nach São Paulo zurück und wurde im letzten Jahr auch zu den Mülheimer Theater-tagen eingeladen. Jetzt ist es aber endgültig dort angekommen, wo es entstand: auf der Praça Roosevelt in São Paulo in einer Inszenierung des winzigen Theaters, das sich "Espaço Os Satyros" nennt und in fünf schwierigen Jahren unendlich viel dazu beigetragen hat, dass eben dieses unwirtliche Terrain der Praça Roosevelt längst nicht mehr nur Niemandsland ist. Im Gegenteil - hier erkämpft sich die junge Theaterszene der Metropole gerade einen Platz für das Experiment, das Überleben heißt. Die Inszenierung schafft Raum zwischen Alltag und Alptraum. Rodolfo Vázques spürt den tief verzweifelten Heiterkeiten in Dea Lohers Text nach. So weltzugewandt und heiter wie in diesem Stück artikulierte die Autorin wohl noch nie ihre Sehnsucht nach Moral in unmoralischer und Liebe in liebloser Zeit, nach Erlösung vielleicht sogar von all dem alptraumhaften Wahn aus lauter unausweichlich scheinender Sinnlosigkeit, deren beispielhafter Ort der Beschwörung eben die Praça Roosevelt ist.
In Zusammenarbeit mit den Münchner Kammerspielen und dem Thalia Theater Hamburg Mit Unterstützung der brasilianischen Regierung und des Goethe-Institutes
Gastspieltermine:
23. und 24. Mai Mülheim 26. und 27. Mai Münchner Kammerspiele 29. und 30. Mai Thalia Theater Hamburg
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Escrito por Laerte Késsimos às 19h58
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